Sofon Connect – Integration in CRM, ERP, CAD und PDM

25 November 2011

Von: Marijn Schouten

 

Durch weniger gute Erfahrungen mit anderen Anbietern in der Vergangenheit besteht beim einen oder anderen eine gewisse Scheu vor Schnittstellen. Für Sofon ist dies jedoch Alltagsgeschäft. Bei fast jeder Sofon-Implementierung geht es um einen oder mehrere Connectoren.

Die Implementierungszeit
Die Implementierungszeit ist abhängig von der Komplexität und dem Grad der Sonderwünsche des Kunden. Die Schnittstellen sind in der Regel übersichtlich, weil Sofon bemüht ist, nur die Prozesse zu unterstützen – bzw. nur die Daten auszutauschen – die zum Erreichen der vordefinierten Ziele erforderlich sind. Mit den heutigen technischen Möglichkeiten sind Schnittstellen um vieles einfacher geworden. Die Umsetzung erfolgt parallel zum Modellbau und erfordert deshalb keine zusätzliche Implementierungszeit.

Sofon Connect
Sofon Connect ermöglicht problemlos die Integration mit anderen Systemen auf Basis diverser technischer Standards wie XML, APIs und Webservices*. Realisiert werden Integrationen mit ERP-, CRM-, CAD- und PDM-Systemen. Auf Basis von Sofon Connect bauen wir sogenannte Connectoren mit anderen Paketen:

  • ERP-Connectoren sind unter anderem für Microsoft Dynamics NAV und AX, QAD MFG/Pro, Info/Baan und SAP verfügbar.
  • CRM-Connectoren sind implementiert mit Microsoft Dynamics CRM, Siebel, Salesforce.com und Update.Seven. 
  • Zu diversen PDM-Systemen (wie Teamcenter und SmarTeam) wurden kundenspezifische Integrationen entwickelt. Auch mit Spezialsystemen werden regelmäßig Integrationen erstellt.

Varianten
Der Prozess, den der Anwender durchläuft, betrifft meist eine der beiden Varianten:

  • Start aus ERP/CRM/CAD heraus
  • Start aus Sofon heraus.

Für beide Arbeitsweisen bieten wir Lösungen an

Start aus dem CRM
Wenn aus dem CRM heraus gestartet wird, ist die Opportunity (Verkaufschance) der Ausgangspunkt. Innerhalb der Opportunity wird das erste oder ein Folgeangebot erstellt. Informationen aus der Opportunity (wie z. B. Kundendaten) werden im Angebot verwendet. Informationen aus dem Angebot werden in der Opportunity gespeichert und ein PDF-Dokument des Angebotes wird angehängt.

Start aus dem ERP
Wenn aus dem ERP heraus gestartet wird, erfolgt das in der Regel von einem Angebot oder Auftrag heraus. Das ist sowohl auf Auftragszeilenebene als auch auf Auftragsebene möglich. Im ersten Fall wird ein einzelner Artikel konfiguriert. Im letzteren Fall wird ein Komplettangebot oder ein vollständiger Auftrag in Sofon zusammengestellt. Das Ergebnis wird wieder im ERP-Angebot oder ERP-Auftrag gespeichert.

Start aus dem CAD
Im CAD-Szenario kann es wünschenswert sein, mit einer Layoutzeichnung im CAD zu starten. Die betreffenden Layout- Komponenten können dann in Sofon eingelesen werden, damit dort nur noch die Detailfragen beantwortet und konfiguriert werden.

Start aus Sofon
In dieser Situation ist Sofon führend im Angebotsprozess. Hier wird das Angebot oder der Auftrag generiert. Sobald der komplette Auftrag akzeptiert ist, wird die Auftragsspezifikation an das ERP/PDM/CAD weitergeleitet. Diese Variante bietet die Möglichkeit, Sofon offline einzusetzen und Auftragsdaten zu übertragen, wenn der Anwender online ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass Vertriebsmitarbeiter nicht mit dem ERP-System arbeiten müssen.

Informationen speichern
Informationen müssen nicht an mehreren Orten gespeichert werden, Beispielsweise nicht in Sofon und im ERP. Daten werden nur einmal eingegeben. Bei Informationen, die gemeinsam genutzt werden, handelt es sich meist um Artikel- und Kundendaten und eventuell auch Preise oder andere Daten. Dabei ist eines der Systeme die Basis. Die anderen Systeme werden regelmäßig (sofort, stündlich, täglich, wöchentlich oder monatlich) aktualisiert. Sofon passt sich an die Daten an, die von anderen Systemen geliefert werden. Durch Speichern der Informationen in Sofon kann auch offline gearbeitet werden.

Haben Sie noch Fragen rund um das Thema Integration? Dann zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.


* Technik erklärt:
XML steht für eXtensible Markup Language und ist ein Standard für das Anzeigen strukturierter Daten in Form von einfachem Text.. Diese Darstellung ist sowohl für den Menschen als auch für Suchmaschinen lesbar.
API steht für Application Programming Interface. Interface mit Hilfe dessen Software mit anderen (Standard-) Softwarepaketen kommunizieren kann.
Bei einem Webservice wird ein API von einer Applikation (eventuell über Internet) für andere Anwendungen bereitgestellt.


Marijn Schouten ist Director Business Development bei Sofon - Lieferant von verkaufsunterstützender Software. Durch seinen intensiven Kontakt mit den Kunden weiß er genau, welche Verbesserungsmöglichkeiten es im Verkaufs- und Angebotsprozess von Unternehmen gibt, die kundenspezifische Produkte und Dienstleistungen anbieten. 

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